Projektstelle für unbegleitete minderjährige Ausländer
Ein sicherer Raum für einen Neuanfang: Unsere spezialisierte Projektstelle bietet ein geschütztes Zuhause für unbegleitete minderjährige Ausländer (uMA). Mit langjähriger Expertise in diesem Bereich begleiten wir die Jugendlichen auf ihrem Weg.
Unser Ziel ist es, den jungen Menschen nach ihren Erlebnissen einen sicheren Hafen zu bieten, in dem sie zur Ruhe kommen, ihre persönlichen Fähigkeiten entfalten und sich in ihrem eigenen Tempo auf eine selbstständige, unabhängige Zukunft vorbereiten können.
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Das Wohnhaus
Konzept, Zielgruppe & Alltag im Überblick.
Unser Wohnhaus bietet Kindern und Jugendlichen ein sicheres Zuhause auf Zeit. Klare Strukturen, verlässliche Beziehungen und ein alltagsnaher pädagogischer Rahmen geben Orientierung und Entwicklungsperspektiven.
Zielgruppe
Dieses spezialisierte, stationäre Wohnangebot richtet sich gezielt an männliche Jugendliche, die ohne Begleitung nach Deutschland gekommen sind und besondere Unterstützung beim Ankommen benötigen.
- Für männliche Jugendliche (12 bis 17 Jahre)
- In Ausnahmefällen Aufnahme bis 21 Jahre möglich
- Insgesamt 9 stationäre Wohnplätze
Ansatz & Netzwerk
Niemand muss diesen Weg alleine gehen. Wir greifen auf eine tiefgreifende Erfahrung in der uMA-Betreuung zurück und arbeiten Hand in Hand mit einem starken Netzwerk aus unterschiedlichsten Kooperationspartnern.
- Langjährige Expertise in der uMA-Betreuung
- Enges Netzwerk an Kooperationspartnern
- Bestmögliche, ganzheitliche Unterstützung
Alltag & Perspektive
Wir geben den jungen Menschen genau die Zeit und Sicherheit, die sie brauchen. Wir begleiten sie verlässlich im Alltag und fördern sie individuell, um ihnen den Weg in eine eigenständige Lebensführung zu ebnen.
- Sicherer Raum für persönliche Entwicklung
- Förderung im eigenen, individuellen Tempo
- Schrittweise Vorbereitung auf die Selbstständigkeit
Teamleitung & Ansprechpartner.
Bei allen Fragen rund um diese Wohngruppe ist Ihre feste Ansprechperson persönlich für Sie da.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich Kontakt zu Ihnen aufnehmen?
Sie erreichen uns telefonisch oder per E-Mail über unsere Verwaltung. Gern vereinbaren wir ein persönliches Gespräch, um Ihre Situation in Ruhe zu besprechen. Alle Anfragen behandeln wir vertraulich.
Werden die Eltern weiterhin in das Leben der Kinder einbezogen?
Ja, absolut! Wir wissen: Ein Kind gehört zu seiner Familie. Eine Fremdunterbringung bedeutet bei uns nicht den Abbruch des Kontakts, sondern die Chance auf eine Neuordnung. Unsere Arbeit ist tief systemisch geprägt. Das bedeutet, dass wir die Herkunftsfamilie als wichtigsten Baustein in der Entwicklung sehen. Eltern sind in unseren Häusern keine Zaungäste. Durch intensive Elternarbeit, regelmäßige Gespräche und Besuche arbeiten wir – wo immer es möglich ist – gemeinsam auf das Ziel einer Rückführung in die Familie hin.
Gibt es Kriterien, bei denen eine Aufnahme bei Vier Linden nicht möglich ist?
Um unseren hohen pädagogischen Standard und den Schutz aller in den Wohngruppen lebenden Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten, prüfen wir jede Anfrage individuell. Ausschlusskriterien für eine Aufnahme in unsere regulären stationären Gruppen sind in der Regel akute Suchterkrankungen, die eine medizinische Entgiftung erfordern, sowie akute Eigen- oder Fremdgefährdung, bei der eine kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung im Vordergrund stehen muss.
Wie werden die Kinder und Jugendlichen schulisch oder beruflich gefördert?
Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist einer unserer Grundpfeiler – und dazu gehört maßgeblich eine schulische oder berufliche Perspektive. Wir arbeiten eng mit den regionalen Schulen, Ausbildungsbetrieben und Fördereinrichtungen im Heidekreis zusammen. Unsere pädagogischen Fachkräfte unterstützen intensiv bei den Hausaufgaben, begleiten zu Terminen in der Schule und helfen bei der Suche nach Praktikums- oder Ausbildungsplätzen. Wir orientieren uns dabei immer an den individuellen Ressourcen und Stärken des jungen Menschen.
Wie läuft die Aufnahme in eine Wohngruppe ab?
Vor einer Aufnahme lernen wir das Kind oder den Jugendlichen und die Familie in einem Vorgespräch kennen. Gemeinsam mit dem Jugendamt klären wir den Bedarf und die passende Wohngruppe. So sorgen wir für einen behutsamen und gut vorbereiteten Start.
Wie viele Kinder leben in einer Wohngruppe?
In unseren Wohngruppen leben in der Regel sechs bis neun Kinder und Jugendliche. Diese überschaubare Größe ermöglicht eine verlässliche Beziehung zu den Bezugsbetreuerinnen und -betreuern. So entsteht ein familiäres und sicheres Umfeld.